Theater

Sklavenspiel

Dauer

2 Std.

Erfreuen Sie sich an den Drehungen und Wendungen einer überraschend kühnen modernen Sichtweise der Sklaverei und ihrer Auswirkungen auf die moderne amerikanische Mentalität. Tauchen Sie ein in die Abgründe der Rassendiskriminierung und verfolgen Sie die miteinander verwobenen Geschichten dreier Paare, die um die Bedeutung und die Grenzen ihrer Beziehungen kämpfen.

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  • Das von Jeremy O. Harris, einem aufstrebenden Dramatiker der Yale School of Drama, konzipierte Slave Play ist ein kühner Blick auf die "schwarze Identität" und darauf, wie sie die kulturelle Entwicklung der Vereinigten Staaten beeinflusst hat. Mit Regisseur Robert O'Hara am Ruder besteht kaum ein Zweifel daran, dass die Show eine unbequeme, wenn auch durchaus unterhaltsame Achterbahnfahrt mit sorgfältig platzierten Wendungen und provokanten Dialogen sein wird. In einer Zeit, in der die Debatten über Rasse und Geschlecht immer schlimmer zu werden scheinen, führt Slave Play seinem Publikum die Realität der Rassendiskriminierung mit schockierenden Szenen und makellosem Schauspiel schonungslos vor Augen. Die Schauspieler selbst sind furchtlos in ihrer Darstellung von auffallend provokativen Szenen. Gepaart mit dem unglaublichen Bühnenbild von Clint Ramos und der Musik von Lindsay Jones, zieht Slave Play alle Register und präsentiert ein nachdenklich stimmendes Bild von Diskriminierung und kultureller Identität.

    Die Handlung

    Das Stück beginnt in einer Umgebung, die direkt einem der amerikanischen Südstaaten vor der Abschaffung der Sklaverei entnommen zu sein scheint. Kaneisha ist eine Sklavin, die gezwungen ist, sich ihrem weißen Aufseher Jim zu unterwerfen. Während Kaneisha Jim ständig an seine Rolle als ihr 'Herr' erinnert, scheint Jim nicht gewillt zu sein, diesen Titel anzunehmen, obwohl er die Peitsche hält. Im Laufe des Stücks entwickelt sich ihre sexuelle Beziehung zu einer seltsamen Mischung aus Lust und Angst. Im ersten Akt gibt es zwei andere Paare in ähnlichen Beziehungen. Die Zuschauer werden ständig daran erinnert, dass die Weißen in jedem dieser Paare die Peitsche tragen.

    Spoiler-Alarm:
    Am Ende von Akt 1 wird schnell klar, dass das Stück gar nicht im Süden spielt. Der Film spielt im modernen Amerika. Die drei Paare versuchen, ihr Sexualleben neu zu beleben, indem sie an einer radikalen Therapie teilnehmen, die schwarzen Partnern helfen soll, ihre Intimität mit weißen Partnern wiederzufinden. Die gesamte Aufführung ist gespickt mit raffinierten Parallelen zwischen dem modernen Amerika und der Zeit der Sklaverei.

    Gut für

    Liebhaber von nachdenklichen Dramen | Erwachsene | Soziale Aktivisten

    Kritiker-Rezensionen

    "Der Süden der Vorkriegszeit wird in diesem kühnen und schonungslosen Blick darauf, wie der Rassismus die Intimität verdirbt, schmerzhaft in die Gegenwart gezogen."

    "Slave Play verbindet das Erschreckende mit dem Verlockenden!"

  • Diese Tickets können nicht storniert oder verschoben werden.

  • 636 Bewertungen

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