Wir sind morgens um 8.00Uhr vom Harriothotel am Londenei, welches wir morgen über diese App noch gebucht haben an der Themse zum Tower gelaufen und sind dort pünktlich um 8:45 Uhr angekommen,
mussten aber noch ca. 45 Minuten bis zum Einlass warten, das ist aber normal und stellte bei sonnigem Wetter kein Problem dar! Wir haben dann den Ratschlag berücksichtigt und sind gleich zur Kronjuwelenausstellung "abgebogen". Diese
Sammlung ist schon sehr beeindruckend! Die anderen verschiedenen Bereiche sind auch allesamt
interessant gestaltet. Die ganze Burg und alle Bereiche befinden sich in einem sehr guten, gepflegten und restaurierten Zustand. Man glaubt nicht, dass der Tower schon hunderte Jahre auf dem
"Buckel" hat! Die Wächter sind allesamt sehr nett, aber auch sehr akkurat! Das Fotografieren lassen sie gerne zu, aber den Arm auf die Schulter legen, was
eine Touristin begehrte, wurde höflich abgelehnt!
Auch die Toiletten befinden sich in einem sehr guten Zustand! Als Deutscher freut man sich, dass bei einigen Schildern der Inhalt auch in deutscher Sprache angegeben wird! Die Begehung einiger
Bereiche bedarf aber auch einer guten Kondition.
Im White Tower begeht man zuerst alle 3 Etagen
2x in der Länge und 2x in der Breite, bevor man in einem der Türme sich "sich wendelnd" wieder hinab begibt! Die minimal einzuplanenden 3 Stunden für die Besichtigung der meisten Bereiche sind sehr schnell vorüber! Wenn man dann wie wir noch den
Eintritt für die Tower Bridge in Form einer etwas
günstigeren Kombikarte gewählt hat und alle Stufen statt den Fahrstuhl nutzt (welchen wir auch erst gesehen haben, als wir oben angekommen waren)
und dann noch zum Hotel zurückläuft,
der hat als untrainierter "Touri" garantiert am nächsten Tag einen handfesten Muskelkater!
Das akribisch gepflegte Maschinenhaus der
Towerbridge ist auch sehr interessant, man glaubt,
die Dampfmaschine ist gerade erst erbaut worden,
so gepflegt sieht diese aus! Aber wahrscheinlich sah die früher, als man diese noch mit Kohle beheizt hat,
auch etwas staubiger aus! Das satte Grün mit dem
integrierten Kontraststreifen, welche auf allen beweglichen Teilen aufgetragen ist, zeigt, dass hier
Künstler am Werke waren, die ihr Handwerk geliebt haben!
Alles in allem ein toller Kombiausflug, den man im
Leben auch 2x machen kann!
Schade ist jedoch, dass keine Führungen in deutscher Sprache angeboten werden, aber das findet man bei britischen Sehenswürdigkeiten eh selten...,